Die EVAK will den Studenten nicht nur eine praxisorientierte Ausbildung ermöglichen, sondern auch die persönliche Weiterentwicklung fördern.
Die Absolventen sollen in der Lage sein, eine Gemeinde zu leiten oder in einer Gemeinde verantwortlich mitzuarbeiten. Sie werden dabei andere in deren Dienst einführen und sie befähigen.
Die folgenden drei Praxisbereiche der EVAK-Ausbildung sollen die Weiterentwicklung der Studenten fördern:
 

Unterrichtsergänzende Projekte können sehr unterschiedlich sein: spezielle evangelistische Einsätze, genauso wie Forschungsprojekte, z.B. zum Thema „Täufer in Österreich“; hier wird Projektarbeit trainiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Fertigkeiten.
Regelmäßiger Dienst (normalerweise in der Heimatgemeinde) begleitet das ganze EVAK-Studium. Studenten sollen dabei nicht nur in einzelnen Dienstbereichen Erfahrungen sammeln, sondern einen breit angelegten Einblick in die Gemeindearbeit gewinnen. Das erfordert ein geplantes Vorgehen in Absprache mit der Gemeindeleitung. Durch die regelmäßigen Dienste sollen nicht nur Fertigkeiten, sondern auch die Charakterentwicklung der Studenten gefördert werden.
Praktika als zusammenhängende Dienstzeit in einem neuen Umfeld vermitteln wertvolle und andere Erfahrungen, als im bisherigen Gemeinde-Rahmen möglich waren. Gleichzeitig können Studenten erste Erfahrungen in einem möglichen Dienst als „Vollzeitler“ sammeln – mit all seinen Chancen und Herausforderungen (z.B. im Bereich Selbstmanagment). So gewinnen wir ein klareres Bild über die Diensteignung. Bei den Praktikas gibt es zwei verschiedene Arten: das zweiwöchige Kurzpraktikum (90 Stunden) und das sechswöchige Hauptpraktikum (150 Stunden). Die meisten Studenten stehen vollzeitlich in ihrem Beruf und tragen daneben auch familiäre und gemeindliche Verantwortungen. So kann es schwierig sein, die Praktikumswochen frei zu nehmen. In einem solchen Fall suchen wir Wege, die erforderlichen Stunden über einen längeren Zeitraum einzuplanen.