Personen an der EVAK, Teil 7


Anja, wie bist du eigentlich zur EVAK gekommen?

Während meiner Zeit in der CIG (Christliche Internationale Gemeinde) durfte ich ein bisschen in die verschiedenen Dienstbereiche der Gemeinde rein schnuppern. In der Sonntagsschule empfahl man uns, an der EVAK einen Kurs über Pädagogik zu besuchen. In dieser Zeit machte ich nebenberuflich ein Theologisches Fernstudium. Dabei fehlte mir aber zunehmend der Austausch mit Dozenten und Studenten. So schaute ich einfach mal bei der EVAK vorbei und belegte einen Kurs zur Probe. Es gefiel mir so gut, dass ich weitere Kurse belegte und jetzt studiere ich in Vollzeit.

Du konntest verschiedene Ausbildungsstätten bzw. Studienmethoden ausprobieren, warum hast du dich zu einem Studium an der EVAK entschieden?

Wie bereits erwähnt, schätze ich zum einen sehr den direkten Austausch mit den Dozenten sowie auch mit den Studenten. Man lernt neue Perspektiven kennen und lernt dabei auch den eigenen Standpunkt zu finden, zu vertreten bzw. zu hinterfragen.

Ebenso schätze ich sehr die Gemeinschaft untereinander. In den Kleingruppen wird man wahrgenommen und herausgefordert. Zudem trägt und motiviert diese Studiengemeinschaft, wenn es mal nicht so gut läuft. Und wenn alles läuft ist es schön, diese Freude teilen zu dürfen.

Sehr wertvoll empfinde ich auch den Standort. Man ist mitten im Leben mit allen Herausforderungen und Möglichkeiten die Wien bietet.

Der Praxisbezug ist ein weiterer, wesentlicher Punkt. Theologie ohne Praxis ist für mich unvorstellbar. Wohl, weil ich einfach ein sehr praktischer Mensch bin… Das neu empfangene Wissen sogleich mit der Praxis zu verknüpfen und Möglichkeiten der Entwicklung in diesem Bereich zu bekommen ist für mich ein großer Wert.

Und was machst du sonst so?

Ich liebe es zu wandern und in der Natur zu sein (Wildalpen, Ötschergräben, Salzkammergut, Schneeberg,…). Ebenso schwimme ich sehr gerne. Am liebsten einmal über den ganzen Faaker See (Kärnten) und wieder zurück. Neben dem Sport habe ich eine große Hingabe zu gutem Kaffee und schönen Kaffeehäusern. Als ehemalige Barista und Assistentin eines Kaffeerösters erfreue ich mich jeden Tag an einem, oder zwei, oder drei 🙂 guten, selbst zubereiteten Kaffees. Und den genieße ich am liebsten in Gesellschaft mit guten Freunden oder meiner Familie.

Was sind deine Lieblings…?

Bibelstelle: Psalm 100,5 (neben gaaaanz vielen anderen Lieblingsbibelstellen…)
Eis: Maroni und Mango
Literatur: Franz Kafka – Brief an den Vater und Die Verwandlung; Hermann Hesse – Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, uvm.
Filme: Die Chroniken von Narnia, Anatevka

Was würdest du jemandem empfehlen, der überlegt ein Studium an der EVAK zu beginnen?

Also für mich war es am hilfreichsten einfach einen Kurs zur Probe zu belegen. So konnte ich die Dozenten kennen lernen, die Studenten befragen, miterleben, wie gelehrt wird und kennen und schätzen lernen, was die EVAK ausmacht. Gut und hilfreich waren auch einzelne, persönliche Gespräche mit den Dozenten über meine Vorstellungen und Ziele.

Danke für das Interview!
Anja Schulz ist Studentin an der EVAK.